In Deutschland

Kirchentag 2017 vom 24. bis 28 Mai

Auch in diesem Jahr sind wir auf dem Kirchentag anzutreffen. Diesmal sind wir nicht auf dem Markt der Möglichkeiten zu finden, sondern auf dem Askanischen Platz. Vorbeikommen lohnt sich: Bei uns gibt es leckeren Rooibos-Eistee, Musik, Spiele und vieles mehr! Also genau das richtige, um einfach mal eine kurze oder auch lange Pause zu machen. Wir freuen uns auf euch.


Kindergeburtstag auf dem Kirchentag 2015

11411905_964819500218709_231164153862686417_oMit trübem Blick quält sich ein einsamer Kirchentagsbesucher 
bei gefühlten 50 °C durch die stickigen Zelte am Markt 
der Möglichkeiten, die Erschöpfung ist ihm ins Gesicht 
geschrieben. Auch an den Ständen wirken die Aussteller müde und 
ausgelaugt.
 Auf einmal jedoch verlangsamt unser Kirchentagsbesucher 
seinen Schritt.

Er bleibt vor einem in Gelb und Schwarz 
dekorierten und mit Girlanden, Fotos und Transparenten 
verzierten Stand stehen. Hier hat sich eine Gruppe junger 
Leute eingefunden, die der Hitze zum Trotz laut Kinderlieder
 mitsingen oder je nach Bedarf selber auf der Gitarre jammen (=spontanes gemeinsames Musizieren). 
Nun wird unser neuer Freund fröhlich angesprochen: 
„Hallo wollen Sie mit uns Kindergeburtstag feiern?“
„Was feiert ihr denn?“-
 „Uns“!

Unser Förderverein wird dieses Jahr 10 alt. “
So oder zumindest so ähnlich fangen an diesem Kirchentagswochenende viele Gespräche mit Leuten an, die unseren Kirchentagsstand besuchen. Rund um das Motto „Kindergeburtstag“ gibt es für Besucher zahlreiche Angebote: So nutzen viele die Gelegenheit, ein Erinnerungsbild mit uns zu machen. Die Jüngeren probieren sich gerne auch mal im Brezel-Beißen aus oder kippen mit uns gemeinsam eine Tüte Ahoi-Brause. Die Älteren schreiben uns Geburtstagswünsche auf oder bleiben für ein Glas Apfelschorle etwas abseits des Trubels, um sich über ernstere Themen wie die neuesten Entwicklungen von HIV/Aids oder die Herausforderungen Südafrikas zu unterhalten.

So kommen die verschiedensten Begegnungen und Gespräche mit den unterschiedlichsten Leuten zustande. Diese ermutigen uns und bringen neue Eindrücke. „Dass sich gerade so junge Leute wie Sie hier so einsetzen, macht einem ja richtig Mut“. Solche Sätze bekommen wir immer wieder zu hören.
 Der ein oder andere greift noch beherzt zu einem T-Shirt oder Jutebeutel und spült so auch ein klein wenig Geld in die Vereinskasse.

Eine ganz besondere Freude ist immer wieder der Besuch von alten Weggefährten. Egal ob alt gediente Mitglieder, die teilweise schon mit eigenem Nachwuchs unsere Geburtstagsparty bestens ergänzen können, oder ehemalige Mitfreiwillige und Mentoren, die an unserem Stand eine kleine Pause machen, um auf dem Kirchentag ein wenig in alten Zeiten zu schwelgen oder von neuen Abenteuern zu berichten.

Was sonst noch bleibt sind wieder einmal schöne Erinnerungen mit dem Freundeskreis. Ob abends beim „DJ der guten Laune“ in der Kirchentagsdisko oder beim Grillen in unserem Gemeindehaus, wo wir von Tobi wieder einmal vorzüglich bekocht werden. Den ansässigen Hausmeister Igor dürfen wir nach ein oder zwei gemeinsamen Bieren mit T-Shirt versehen sogar als Ehren-Mitglied willkommen heißen.

Von Martin Hein


Mother’s Day Special und eine Geburtstagsparty

Der Frühling ist da und mit ihm nicht nur das erste Vogelgezwitscher und die ersten verführerisch rauchenden Grills, sondern auch der Muttertag. Für unsere Redaktion eine gute Gelegenheit die geheimen Stars unseres Projektes zu würdigen: Die Mütter!

Mutter mit Kindern
Sie sind 24 Stunden am Tag für unsere Kinder da, schmieren ihnen morgens das Schulbrot und müssen sie jeden Abend rechtzeitig mit Zähneputzen und allem Drum und Dran ins Bett kriegen. Sie erleben die Höhepunkte in den Leben der Kinder und gehen mit ihnen durch all ihre Krisen. Bei den jährlich wechselnden Freiwilligen, die sich fröhlich lächelnd die Klinke in die Hand drücken und mit den Kindern immer wieder schöne, spaßige Ausflüge planen dürfen und all den anderen freiwilligen Helfern, die das Projekt immer wieder besuchen, sind sie eine Konstante im Leben der Kinder. Dafür verdienen sie Respekt und  Anerkennung und dafür wollen auch wir sie speziell mit diesem Newsletter zum Muttertag würdigen.

Gleichzeitig steht mit dem Frühling und auch der Kirchentag in Stuttgart vor der Tür. Natürlich werden wir auch von Donnerstag bis Samstag wieder einen Stand am Markt der Möglichkeiten haben (Zh8-A17), an dem wir durchgängig Kindergeburtstag feiern möchten – denn der Freundeskreis wird dieses Jahr zehn Jahre alt! – und bei dem wir  uns natürlich über ganz viele Gäste freuen würden. Speziell feiern wir den zehnjährigen Geburtstag des Vereins auf der Bühne am Marktplatz 1, Samstag um 10.00 Uhr. Da würden wir uns riesig freuen, mit euch, die ihr schon Teil der großen St. Peter ́s Child Care Familie seid, das bisher Geleistete zu feiern und einen kurzen Blick zurückzuwerfen, um mit frischen Elan die nächsten zehn Jahre anzugehen.

Eine etwas größere Feier findet dann beim diesjährigen Herbsttreffen vom 13. Bis 15. November 2015 in Münster statt. Damit laden wir sie herzlich ein zum Stöbern in unserem Muttertags Spezial Newsletter und freuen uns darauf euch bald ob in Stuttgart oder Münster persönlich zu treffen.

Hier können Sie den ganzen Newsletter lesen.


Florian Dahn unterstützt uns mit seiner Musik!

Ein Musiker aus Hamburg, der mit seiner Musik und seiner Ton-Expertise in den Clubs Hamburgs Zuhause ist, hat seine EP „glaube liebe hoffe“ inspiriert von unserer Kampagne I LOVE HOPE produziert. Ein Eur pro verkaufter Platte gehen an unser Projekt. Auf dem Kirchentag in Dresden 2011 hat er unseren Stand mit Liveauftritten bereichert. Wir danken Flo für sein Engagement und empfehlen einen Besuch auf seiner itunes-Store-Seite.



Keine Klischees über das „arme Afrika“

In konstruktiver und kritischer Atmosphäre haben wir uns mit unserem Selbstverständnis auseinandergesetzt. Der Hintergrund dafür war die Einsicht, dass wir nie Teil der Charity-Akteure sein wollten, die Klischees über das hilfebedürftige Afrika reproduzieren und somit koloniale Denkmuster weiter erhalten. Uns war wichtig auszudrücken, dass wir unser Engagement für StPCC nicht als Hilfe von weißen Männern und Frauen für arme schwarze Kinder nach außen verkaufen, sondern deutlich machen, dass das Privileg, das Projekt in Johannesburg kennen lernen zu dürfen, uns schlicht von der Nachhaltigkeit überzeugt hat. Was dabei herausgekommen ist, können Sie hier lesen.

Für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema, hier ein interessanter Link zur White Charity-Debatte.

Für eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema, hier ein Video der Initiative RadiAid.